Equi-Translations auf der Eurocheval 2018

Messebesuch im Hochsommer

Von Hamburg und Köln machen wir uns auf nach Offenburg, in den schönen Süden, um die Eurocheval Messe 2018 zu besuchen. Hier ist es nicht weniger heiß als in unseren Städten, die Sommerhitze liegt schon seit Wochen über dem ganzen Land. Während wir in der Schlange am Eingang stehen, können wir schon die ersten ReiterInnen und Pferde bewundern, die an uns vorbei stolzieren. Hoffentlich haben sie auf der Messe genügend kühle Schattenplätze.

Wir sind zur Eurocheval gekommen, um uns und Equi-Translations vorzustellen. Und natürlich, um Pferde und Vorstellungen zu sehen und uns von Produkten und Neuheiten inspirieren zu lassen. So eine Messe ist nicht nur Arbeit, sie ist auch immer eine Fülle von Anregungen und interessanten Eindrücken. Zwischendurch setzen wir uns immer wieder an den Rand der großen Reitplatz-Manege und lassen uns von den sportlichen Haflingern begeistern, die eine Kutschquadrille vorführen und den mächtigen Friesen, die eine wunderschöne, sehr präzise Vorstellung abgeben.

Als Fachübersetzer bei der Pferdemesse Eurocheval

Technische Einblicke gibt es am Stand des LTZ Lehrinstituts. Hier erfahren wir, wie man sich selbst als Hufpfleger qualifizieren kann. Und das ist tatsächlich eine Überlegung wert, wenn man wie meine Familie alle Pferde auf Duplo-Beschlag laufen lässt. Die dafür notwendigen Kenntnisse ließen sich in nicht allzu langer Zeit erwerben, lernen wir. (Als ich später Zuhause davon erzähle, winkt meine Mutter jedoch ab. Diese harte Arbeit, sagt sie, möchte sie lieber nicht selbst machen.)

Bei Glüxhorse sprechen wir eine Weile über Herausforderungen beim Pferdefutterversand im Ausland und mit der Verhaltenstrainerin Dr. Vivian Gabor über die vielfältigen Ansätze im Pferdetraining.

Ein deutlich konkreter Bedarf für unsere Dienstleistung zeigt sich zum Beispiel am Stand von La Boite à Tapis, die für die Produktbeschreibungen ihrer schönen Pferdedecken keine deutsche Übersetzung haben und am Stand im Gespräch mit Messebesuchern radebrechen müssen. Ähnlich geht es auch der Vertreterin der SFET, Société Francaise des équidés de travail, mit der wir über den Pferdekauf in einer fremden Sprache sprechen, wofür sich oft ein Dolmetscher anbietet.

Wir erklären, dass unser Standort in Deutschland nicht bedeutet, dass wir nicht auch im Ausland helfen können, sondern dass wir auch in Frankreich auf unser Netzwerk zurückgreifen und Ansprechpartnerinnen sind, wenn z.B. ein deutscher Käufer Interesse an einem südfranzösischen Camargue-Pferd hat.

Neben neuen Inspirationen und Eindrücken ist so eine Messe natürlich auch immer eine gute Gelegenheit zum Networken und um bekannte Gesichter wiederzutreffen. So besuchen wir gleich als Erstes Leonie Bühlmann an ihrem Stand in Halle 1 – sie ist die Leiterin des Lustitano-Gestüts Yeguada la Perla in Spanien, bei der Myriam im Juni erst einen Workshop zum Thema “Ganzheitliches Pferdewissen, Zucht und Ausbildung” besucht hat. Und auch am angenehm kühl positionierten Stand von LEXA-Pferdefutter sagen wir kurz Hallo und knüpfen an unser Gespräch über die Übersetzung von Futtermittel-Trends an, das wir auf der letzten Hansepferd in Hamburg angefangen hatten.

Am späten Nachmittag hat uns die Sonne endgültig geschafft. Wir schultern unsere Taschen voller Broschüren, raffen die gesammelten Magazine und gönnen uns ein Eis für den Heimweg. Wir hoffen, Equi-Translations ein bisschen bekannter gemacht zu haben. Schön war es, mit Euch allen zu sprechen und sich auszutauschen! Wir kommen ganz bestimmt wieder!